Unser Star – das Edelweiss

Eine sternförmige, seltene und naturgeschützte Blume als Inhaltsstoff einer Hautpflegeserie: Das Edelweiss alias Leontopodium alpinum ist unser Star bei Sisi and Joe.
Wir beantworten, wieso fast jeder ein Edelweiss bei sich trägt, was die Beinahe-Ausrottung der wertvollen Alpenpflanze mit den geheimen Heilkräften zu tun hat und wieso es unserer Haut so gut tut.

Österreich und das Edelweiss: Abgesehen von Filmsongs, die auf der ganzen Welt gesungen werden – nur nicht bei uns – sind wir uns der starken Verbindung unseres Landes und der seltenen Alpenblume kaum bewusst, schließlich sieht man es kaum in natura. Und doch haben wir alle ständig damit zu tun.

Ein kleines Rätsel: Wieso tragen fast alle Menschen in Österreich mindestens ein kleines Edelweiss bei sich? Ein kleiner Tipp: Seit 2002 haben wir es nur mehr mit einem Edelweiss statt mit drei zu tun …

Selten und begehrt – ein echter Star

Obwohl es bereits seit 1886 unter strengem Naturschutz steht, war das Edelweiss über eine lange Zeit hinweg ein beliebtes Mitbringsel von Bergtouren in den Alpen und musste teilweise sogar durch die Bergwacht geschützt werden. Als eine der wenigen Blumen an den Gipfeln der Berge stand es wie keine andere Trophäe dafür, das Ziel des schweißtreibenden Weges erreicht zu haben. Wer ein Edelweiss von seiner Tour heimbrachte, konnte sich der Anerkennung durch diverse Dorfschönheiten sicher sein.
Jedoch liegt in seiner Herkunft auch die geheime Kostbarkeit des Edelweiss: Der bevorzugte Lebensraum des „Almsterndls“ ist das felsige Kalksteingebiet in einer Seehöhe zwischen 1800 und 3000 Metern – eine echte Herausforderung für so ein zartes Pflänzchen.

Ein harter Knochen

Nur wenige Pflanzen sind imstande, praller Höhensonne wie eiskalten Winternächten, Wind, Regen und Schnee stur und unnachgiebig zu trotzen: Die Wildpflanze ist in der Höhensonne einer äußerst hohen UV-Strahlung ausgesetzt und wächst vor allem auf kieselsäurehaltigem Boden. Um in dieser Umgebung zu überleben, ist ihr Gehalt an Antioxidantien extrem hoch. Sie machen das Edelweiss so widerstandsfähig wie einen Fels in der Brandung und so stur wie einen Esel.

Der Widerspenstigen Zähmung

Die wertvollen Wirkstoffe des Edelweiss sorgten dafür, dass es früher gerne als Heilkraut verwendet wurde: Die Bezeichnung „Bauchwehbliaml“ lässt noch immer erahnen, dass das Edelweiss als Tee zubereitet gegen Bauchschmerzen und Magenverstimmungen verabreicht wurde. Auch heute noch werden seine Extrakte wegen der entzündungshemmenden, antioxidativen und feuchtigkeitsspendenden Wirkung genutzt.

Natürlich verbringt das Team von Sisi and Joe seine Wochenenden nicht auf der Alm, um die naturgeschützte Blume in Massen abzureißen: Der Edelweissextrakt wird aus eigens dafür kultivierten und geschützten Anbaugebieten in den Alpen gewonnen. Tannine, Flavoinoide, Hydroxyzimtsäure- und Phenylpropanderivate, Limonen, Pinen … die Liste der hochwirksamen Inhaltsstoffe würde jeden Rahmen sprengen.

Die antioxidativen Stoffe schützen vor allem Haut und Gefäße vor freien Radikalen – neben der UV-Strahlung die größten Feinde der Haut – und spenden Feuchtigkeit.

Die Auflösung

Da war ja noch was … Was wäre ein Rätsel ohne seine Auflösung? Wir wollen euch nicht weiter mit rhetorischen Fragen quälen und lösen auf:
Auf der Rückseite der österreichischen 2-Cent-Münze befindet sich ein Edelweiss, der alte Schilling trug sogar drei Stück auf der Rückseite. Wir tragen das Symbol also ständig mit uns herum und Österreich definiert sich damit sogar nach außen hin. Dass das Edelweiss uns auch noch schöner macht und unsere Haut zum Strahlen bringt – das bleibt unser Geheimnis.