Liebesgschichten hautnah – Liebe aus dem Radio

Liebe aus dem Radio – zwischen dem Moderator und seiner Lieblingshörerin. Gibt es heutzutage nicht mehr? Gibt es doch! Und zwar mitten in der „Sisi and Joe“-Familie!

Man soll ja nicht freunderlwirtschaften. Aber wenn uns eine so schöne Liebesgeschichte direkt im Team vor die Nase fällt – dann können wir einfach nicht nein sagen. Unsere Blogredakteurin Juliane hat ihren erst kürzlich Angetrauten nämlich im Radio kennengelernt! Und da wir uns fragen „Gibt’s sowas denn wirklich noch?“, lassen wir sie einfach ihre Geschichte erzählen …

 

Der versüßte Arbeitsalltag

2012 habe ich bei einem Lifestyle-Magazin gearbeitet und war täglich zu fixen Arbeitszeiten im Büro. Nicht die abwechslungsreichste Arbeit, aber ich versüßte sie mir mit einem kleinen Grazer Privatradio und drehte dabei auch ordentlich auf.
Man muss dazu sagen, ich bin eine wahre Stimmenfetischistin. Ich kenne sämtliche Synchronsprecher, wäre jederzeit Wachs in Otto Clemens’ Händen (ja, das ist der Universum-Sprecher) und erkenne bestimmte Stimmen sofort. Doch dieser eine Moderator des kleinen Radios hatte es mir besonders angetan. Die Stimme klang einfach so angenehm und gleichzeitig spannend, so warm und so interessant.

Kontaktaufnahme

Zu dieser Zeit schickte ich gerne Musikwünsche per Mail an das Radio. Wenn man Glück hatte, wurde der Musikwunsch dann mit der Erwähnung des Namens gespielt. Es war ein total komisches Gefühl, seinen Namen im Radio zu hören und dann wurde das Lied gespielt.
Besonders oft schickte ich natürlich einen Musikwunsch, wenn „mein“ Moderator on air war. Ich bemühte mich immer, besonders außergewöhnliche Liedwünsche zu haben oder besonders geistreich zu schreiben, bis ich irgendwann eine Antwort von ihm per Mail erhielt: ein einfaches „:)“. Irgendwie schaffte ich es, dass er mir irgendwann von seiner Privatadresse zurückschrieb und wir ins Plaudern kamen. Ich war stolz. Ich hatte mich getraut, jemanden zu kontaktieren, den ich aus dem Radio kannte – und er antwortete mir sogar!

 

Die Mutprobe

Es dauerte nicht lange, bis ich eine Freundschaftsanfrage bekam – den Künstlernamen des Moderators erkannte ich sofort. Ich war noch stolzer!
In den nächsten Wochen gab es immer wieder mal ein Like auf ein Posting oder einen lustigen Kommentar – nichts Außergewöhnliches. Manchmal nannte er mich seine „Lieblingshörerin“ und ich fühlte mich sehr geschmeichelt. Irgendwie zog es uns zueinander hin wie zwei Magnete.
Als er eines Morgens gerade Dienst hatte, nahm ich wieder mal an einem Gewinnspiel teil und wurde telefonisch zur Mitarbeiterin verbunden, die die Daten aufnahm. Sie notierte alles und sprach dabei halblaut mit. „Dein Name? Juliane, ok. Telefonnummer? 0699 … 18 … äh, wie bitte?“ Irgendetwas lenkte sie gerade ab, aber ich gab ihr die Nummer nochmal durch. Sie bestätigte und meinte „Juliane? Bleibst du kurz dran, da will jemand mit dir sprechen!“ Mir fiel das Herz in die Hose und Hummeln breiteten sich in meinem Bauch aus. Das konnte doch nicht sein, oder? Doch auf das Knacken in der Leitung folgte die mir so vertraute Stimme, die fragte „Bist du DIE Juliane?“.

urlaub

… und es hat Zoom gemacht.

Man muss es sagen, wie es ist: Es war um mich geschehen. Doch auch er schien an mir interessiert und schrieb mir, dass ich eine wunderbare Stimme hätte. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es genau noch einen Menschen gibt, dem Stimmen ähnlich wichtig waren wie mir. Der Magnet verstärkte seine Wirkung. Irgendwann schrieb er mir zu einem Thema aus einem Posting eine private Message und es ergab sich ein Gespräch, das innerhalb kürzester Zeit tiefgehend wurde. Plötzlich antwortete er mir nicht mehr auf eine Frage und meinte „Ich wollte dich was fragen.“ 
„So, jetzt kommt’s“, dachte ich mir. „Jetzt ist ihm das alles zu nah.“
Doch es kam anders: „Sollen wir telefonieren?“ 
Wir haben telefoniert und zwar drei Stunden lang. Am nächsten Tag trafen wir uns das erste Mal in einem kleinen Café.
Und auch, wenn der Weg bis zu unserer gemeinsamen Zukunft noch von so manchem Hindernis geprägt war: Wir wussten, dass der Magnet einen Grund hatte – und auch, dass sich magnetische Anziehung anscheinend über Radiowellen auswirken kann. Liebe geht durch alle Medien, über geographische Distanz und wahrscheinlich auch durch den Magen. Aber vor allem geht sie uns allen so hautnah, wie es sonst nur eine verwöhnende Pflege tun kann. Als Fans der ersten Stunde freuen wir uns sehr, Teil der „Sisi and Joe“-Familie zu sein und zeigen daher gerne unsere Lieblingsprodukte:

 

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